RainbowFlash 2009


Am 17. Mai 2009, dem internationalen Tag gegen Hopmophobie, haben Schwule und Lesben, deren Verwandte, Freunde und Kollegen in St.Petersburg, Tscheljabinsk, Minsk, Novosibirsk, Moskau, Hamburg, Toronto, Berlin und weiteren 20 Städten Luftballons in den Himmel steigen lassen. 
Die blitzartige Aktion, die keiner Genehmigung bedarf, wurde ein Monat zuvor ausgerufen und wurde nach der gewaltsamen Auflösung des "Slavic Pride" ein Erfolgerlebnis für LGBT-Menschen in ganz Russland. Kleine Gruppen und einzelne Menschen sind auf die Strassen gegangen um gemeinsam gegen Homophobie und für mehr Tolleranz zu demonstriren und einen symbolischen Regenbogen aus Luftballons im Himmel zu bilden.
Nur in Ekaterinenburg wurden Demonstranten von Menschen in Masken angegriffen. Alle anderen Rainbow Flash Mobs verliefen friedlich. Viele Teilnehmer berichten von einem Gefühl der Zusammengehörigkeit, Stolz und Euphorie, das sie dabei verspührten. Für die meisten war es die einzige Gelegenheit mitten im homophoben Umfeld an einer LGBT-Aktion teilzunehmen. Rainbowflash 2009 war die grösste solidarische Aktion der Homosexuellen in Russland. 
 
 
St.Petersburg

Mehr Bilder aus St.Petersburg auf http://boablanc.livejournal.com/65400.html#cutid1
 
 
Chabarowsk
 
 
 
 
Minsk (Weissrussland)
 
 
 
Kasan
 
 
 
Tomsk
 
 
Hamburg
 
 
 Rostow am Don
 
 
 
Ekaterinenburg
In Ekaterinenburg werden Demonstranten von 20 Menschen in Masken angegriffen und zusammengeschlagen. Ein Opfer wurde auf den Asphaltboden geschmissen, verlor das Bewusstsein und erlitt eine leichte Gehirnerschütterung. Alle anderen Rainbow Flash Mobs verliefen friedlich.
 
 
 
Iwanowo
 
 
 
 
Bjansk
 
 
 
Toronto